Schimmelbefall in der Kita Zwergenburg - Betreiber Fröbel; Kommentar Ralf Heimann20.09.2018

Für die Eltern der Kinder in der Kita Zwergenburg hat der Fraktionsvorsitzende der IBB, Ralf Heimann, Akteneinsicht in den aktuellen Sachstand genommen. Es sieht gut aus. Mitte August wurden die Sanierungsmaßnahmen zu den WC-Bereichen im Erd- und ersten Obergeschoss aufgenommen. Diese sollen am 17. Oktober abgeschlossen sein.

Im Gegensatz zur Kita Birkenwichtel, wo wir als IBB nach der anfänglichen Verschleppung der notwendigen Maßnahmen durch die Verwaltung nicht mehr mit einem Abschluss in diesem Jahr rechnen und es traurig finden, wie die Eltern hier durch leere Versprechungen der Bürgermeisterkoalition verschaukelt wurden (z. B. die Aussage, Ersatzcontainer würden als vorübergehende fliegende Bauten errichtet und dafür benötige man keine Baugenehmigung), ist in der Kita Zwergenburg sogar ein vorzeitiger Abschluss der Sanierung möglich. Hier liegt man "vor dem Plan".

Auch die Proben über vorhandene Schimmelpilze geben, anders als in der Kita Birkenwichtel, nach unserer Einschätzung zu keiner großen Sorge Anlass. Gleichwohl müssen nach Abschluss aller Maßnahmen neue Beprobungen durchgeführt werden. Dies ist auch im Sanierungskonzept festgelegt.

Liebe Eltern, Sie können durchatmen. Fordern Sie aber aktiv die Einsicht in die Ergebnisse der Nachbeprobung ein. Zuständig ist hier die Gemeindeverwaltung, von Fröbel erwarten wir hier nach unserer Erfahrung wenig Unterstützung.

Ein Wort aber auch an den Betreiber der Kita, Fröbel. Ihre Art mit dem Schimmelbefall in ihrer betriebenen Kita umzugehen kritisieren wir scharf. Gemeindevertreter sind gewählt um die Interessen der Bürger wahrzunehmen. Wenn zusätzlich Eltern ihre Sorgen unterbreiten und gewählte Gemeindevertreter um Unterstützung bitten, dann halten wir ein Krisenmanagement von Fröbel, das auf Auskunftsverweigerung und Verbot der Besichtigung der Räume abzielt um das Ausmaß der Missstände in der Kita zu verheimlichen, für ungenügend.